Diakoniewerk TABEA e.V.

Diakonissen-Schwesternschaft


Diakonisse zu sein bedeutete für eine unverheiratete Frau, Gott ihr Leben aus Dank für die von ihm empfangene Liebe zur Verfügung zu stellen. Es ist keine Entscheidung für einen Beruf, sondern eine Berufung zum Dienst für Gott und Menschen in einer verbindlichen Glaubens- und Lebensgemeinschaft.

Die Gemeinschaft mit Christus und untereinander bildet heute wie am Anfang das tragende Element unserer Schwesternschaft. Die Mutterhaus-Etage ist die Zentrale der Schwesternschaft.

Heute leben fast alle der knapp 50 Diakonissen – meist in vorgerücktem Alter – auf dem Gelände des Wohn- und Pflegeheims TABEA, Am Isfeld 19 in Hamburg.

In der Vergangenheit haben sich die Schwestern zahlreichen Aufgaben gewidmet. Dazu zählten überwiegend pflegerische Tätigkeiten in Krankenhäusern, Alten- und Kinderheimen und auch in privaten Haushalten. Darüber hinaus engagierten sie sich als Gemeindeschwestern in Kirchengemeinden, kommunalen Gemeinden und auf pädagogischem Gebiet sowie im missionarischen Dienst im Ausland.

Bei abnehmenden Kräften bleibt heute die Gewissheit der persönlichen Berufung durch Christus. Er gibt ihnen die Kraft, ihren Auftrag in der Liebe zu Gott und den Menschen, der Anbetung Gottes, der Fürbitte und der Begleitung von Menschen fortzuführen.

Den Namen TABEA trug eine Frau aus der Bibel, deren Handeln vorbildlich war.

"In Joppe aber war eine Jüngerin mit Namen Tabea, die übersetzt heißt: Dorkas. Diese war reich an guten Werken und Almosen, die sie übte."

(Apostelgeschichte 9, 36)