Diakoniewerk TABEA e.V.

Die Geschichte


Das Diakoniewerk TABEA ist aus der Diakonissen-Schwesternschaft TABEA erwachsen, die 1899 in der Baptistengemeinde (heute Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde) Altona an der Elbe gegründet wurde.

Dem großen Leid, das durch mehrere Wellen einer Choleraepidemie in Hamburg entstanden war, und den damit verbundenen sozialen Notständen, wollte man mit dem Dienst einer christlichen Schwesternschaft begegnen. Vorbilder dafür gab es seit etwa 1830 in verschiedenen Städten Deutschlands.

Sich für ein Leben als Diakonisse zu entscheiden, hatte neben der Liebe zu Gott zunächst auch einen historischen Aspekt. Es eröffnete einer unverheirateten Frau, die sonst ohne Beruf mittellos und rechtlos blieb, einen sozialen Status mit gesellschaftlicher Anerkennung.

Bis heute gründet das Diakonissen-Motiv in einem tiefen Dank an Gott für persönlich erfahrene Gnade und Liebe. Der Wunsch, davon etwas zurückzugeben, hat zu der Bereitschaft geführt, sich mit dem ganzen Leben Gott zur Verfügung zu stellen zur aktiven Nächstenliebe in Christi Namen. Das diente auch dem Aufbau des Diakoniewerks TABEA.

Längst gibt es andere Möglichkeiten und Formen, Gott zu dienen. Und so bleibt es auch ohne Diakonissen-Nachwuchs der Auftrag TABEA's, Menschen im Namen Jesu durch Betreuung und Pflege zu helfen. Das christliche Profil geht auf die TABEA Schwestern zurück und soll auch in Zukunft helfen, Menschen mit der Botschaft des Evangeliums von der Liebe Gottes bekannt zu machen.

"Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht."

(Johannes Evangelium, Kapitel 3, Vers 16.)


Diakonissen heute...